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Screening...
Das freiwillige Screening der gesamten Schulgemeinde fand in der Zeit von April bis Juli 2007 statt.
Voraussetzung zur Teilnahme war, dass Gesundheitsförderung im Konzept der Schule bereits verankert ist oder, dass diese angestrebt wird.An den zehn teilnehmenden Schulen (Schulamtsbezirks für den Lahn-Dill-Kreis und den Landkreis Limburg-Weilburg) nahmen 3338 Schülerinnen und Schüler (sechs bis neunzehn Jahren) sowie 144 Lehrerinnen und Lehrer, Hausmeister, Sekretärinnen, Busfahrer und Reinigungskräfte nahmen teil. Es fanden Untersuchungen zum Bereich Hören, Sehen und Gleichgewicht sowie schriftliche Befragungen zu Hör- und Sehgewohnheiten statt.Im Rahmen des Hörtests wurden durchgeführt:
  • Otoskopischer Befund
  • Audiometrie (Hyperakusis, Tinnitus)
  • Einschätzung der Messergebnisse
  • Einteilung der Messergebnisse
Im Rahmen des Sehtests wurden folgende Bereiche getestet:
  • Visus
  • Stereopsis
  • Refraktionswerte der Schülerbrillen
  • Einschätzung der Messergebnisse
  • Einteilung der Messergebnisse
Die Gleichgewichtstestung  setzte sich zusammen aus:
  • Romberg-Test
  • Einbeinstand-Test
  • Balancier-Test
  • Einschätzung der Messergebnisse
  • Einteilung der Messergebnisse
Die Eintragung der ermittelten Daten befinden sich im „Hessischen Wahrnehmungspass“, den jeder Teilnehmer nach der Testung erhielt. In einem Fragebogen wurden allgemeine Fragen zu persönlichen Daten, zum Hören und Sehen, medizinische Hintergründe und, stellvertretend für Schallbelastungen, nach Besitz und Nutzung eines tragbaren Musikabspielgerätes gefragt. In allen Räumen der beteiligten Schulen fanden Nachhall- und Lärmpegelmessungen  in Kooperation mit dem Lahn-Dill-Kreis (Schulträger)und dem hessischen Landesamt für Umwelt und Ökologie statt.In einer Datenbank wurden die Ergebnisse der 3338 Schüler erfasst und ausgewertet. Dabei wurde speziell nach Zusammenhängen zwischen unterdurch-schnittlichen Ergebnissen bei einer Disziplin und Beeinträchtigungen bei anderen Disziplinen gesucht um eine Aussage über deren Korrelationen machen zu können. Aktive Mitarbeiter waren Professoren und Studenten der Hochschule Aalen, Studiengang Augenoptik und Hörakustik, regionale und überregionale Optiker und Hörgeräteakustiker, Motopädagogen, Fachärzte, Lehrerinnen und Lehrer, Eltern und
Mitglieder der Schulgemeinde.Auch die örtliche Presse (WNZ) und die Neue Apotheken Illustrierte berichteten über die screenings.
Kollegen lassen sich testen Schüler beim SehtestSchulleiter J. Drumla beim SehtestGleichgewichtstest